Muzica
 


Ion Pachia-Tatomirescu - Elektrisches Poem nach einem anonymen Gemälde / Poem electric după un tablou anonim

Die Schwäne entschwanden in aschenen Wolken,
Lanzen durchdrangen das Eingeweide der Nacht,
schwarze Hunde bellten
und trüb waren die Sekunden: Teere füllten die Gräben −
Flut über die Gebeine der Versuchspferde
(die Pferde der Veterinärmedizinstudenten)...

Aufheulten die Käfer und Schnecken,
Schmetterlinge trieben zuhauf auf gelbbrodelnder Flut;
die Wolken wechselten akute Elektrovokale, bedrohten
sogar den Diamantkristall, Strahl-Klar-Erstarrnis
der Fisch-Augen-Zeiten...

Trommelfellknäuel, hörbar das Gebell des weichenden
wutschäumenden, glotzenden Obristen, der Weg
mit Wespen-Felsbrocken-Brennen... Und die Gekreuzigten
beteten zum absurde Feld:
„Bewahre uns Gott
vor den guten Waffen in der Hand des Einfältigen !“


... Und das Labyrinth erhellte sich nicht: „O, Dädalus,
Manoles von Kogaion Sohn, alter Flug mit Schwingen aus Schindeln
(er nahm sie weder vom getöteten Königsweih noch vom Aaar),
der Hyäne mit Fledermausflügeln
bin ich als Geisel verfallen ! Ja, ich werde töten ! Und Flügel
baue ich aus Wortrinden,
den überedlen-mondverbannten Immen im Reiche der Kälte
mit Krabbenköpfen...

...ja, der Altar meines Brunnenflugs aus dem Labyrinth...!“
24 November, 1973.

Aus dem Walachishen / Rumänischen von Anton Palfi.




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